D.O.N.G.

Das Beschäftigungstraining D.O.N.G. bietet eine Möglichkeit, seinem Hund und dem Hundeführer auf die vielfältigste Art eine niveauvolle Beschäftigung zu ermöglichen.

D. – wie Denkaufgaben
O. – wie Orientierung
N. – wie Nasenarbeit
G. – wie Geschicklichkeit

Angelehnt an die unterschiedlichsten Hundesportarten werden hier die verschiedensten Sinne des Hundes beansprucht und trainiert. Hierbei spielt eine intensive Interaktion zwischen Hund und Hundeführer die entscheidende Rolle. Jede Aufgabe wird erst auf Freigabe des Hundeführers begonnen. Diese Freigabe sollte stets mit Blickkontakt verbunden sein. Der Hund lernt so, dass immer der Hundeführer “Spielleiter” ist und der Spaß erst dann beginnt, wenn er es erlaubt, was ebenfalls den Grundgehorsam trainiert und stärkt. Die Elemente werden zu jeder Zeit mit besonderer Ruhe und Einfühlungsvermögen erlernt, nie mit Zwang und Drang.
So werden die Übungen nach und nach aufgebaut. Beim D.O.N.G. spielt Geschwindigkeit eine untergeordnete Rolle, viel wichtiger ist es als gemeinsames Team mit dem Hund, die verschiedenen Aufgaben kennen und ohne Scheu bewältigen zu lernen. Auch wenn alle Übungen später exakt ausgeführt werden sollen, ist eher der Weg dahin das Ziel. Es geht um ein freudiges Miteinander im Hunde-Mensch Team und dem voneinander Lernen.

D – wie Denkaufgaben
Bei den Denkaufgaben geht es im weitesten Sinne darum, den Hund in seinem Wesen zu festigen. Zum Einen wird er dazu animiert Probleme auch selbstständig lösen zu lernen, was das Selbstbewusstsein des Hundes stärken wird. Hierbei soll er auch lernen, mit Dingen umzugehen, die dem Tier im alltäglichen Leben begegnen können, wie das Aufklappen eines Schirmes. Zum Anderen soll der Hund aber auch gerade in diesen Situationen langsam lernen, dass auf seinen Rudelführer stets Verlass ist und ihn dieser trotz eventuell kurzer Trennung nicht im Stich lässt, letztendlich hilft und ihn in keine gefährliche Situation schickt.

 

O – wie Orientierung
Die Orientierung findet in erster Linie zwischen Hund und Hundehalter statt.
Der Hundehalter achtet präzise auf Körpersprache und Signale seines Hundes und erkennt Überforderungen und Unsicherheiten sofort und reagiert entsprechend darauf. Der Hundehalter ist immer ein souveräner Führer und lernt mit seinem Hund gemeinsam Situationen zu bewältigen. Der Hund orientiert sich an seinem Halter, da dieser ihm erlaubt, die Übungen zu beginnen. So lernen Hund und Hundehalter auch für den Alltag aufeinander zu achten.
Die zweite Schiene des Kapitels “Orientierung” befasst sich im weitesten Sinn mit den Aufgaben, wo der Hund sich selbst orientieren muss.

 

N – wie Nasenarbeit
Gerade bei der Nasenarbeit liegt das Hauptaugenmerk auf die Freigabe des Spiels vom Hundehalter. Der Hund muss immer erst „Rücksprache“ mit dem Hundeführer halten und dessen Erlaubnis einholen. Auch das Erlernen, dass die sogenannte Beute nur durch Zeichen angezeigt wird, soll dem Hund eine kontrollierte Jagd ermöglichen und unerwünschtes Jagdverhalten außerhalb des Platzes nicht weiter fördern.

 

G – wie Geschicklichkeit
Bei den Geschicklichkeitsübungen werden Balance, Konzentrationsfähigkeit sowie Köperwahrnehmung besonders trainiert. Da gerade diese Art von Übungen für Hunde sehr anstrengend ist, gilt es hierbei seinen Hund und dessen Körpersignale sehr genau wahrzunehmen um ihn nicht zu überfordern.

 

Aktuell bieten wir beim D.O.N.G. folgende Beschäftigungen: Flächensuche mit Dummy, Impulskontrolle, Flyball, Labyrinth, Untergrund-Strecke, therapeutisches Wackelbrett für Gleichgewicht und Koordination, Longieren mit verschiedenen Begleitübungen, Degility, Elemente aus Hoopers, Leinenführigkeit und vieles mehr. In jeder Trainingseinheit bauen wir einige davon ein.